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E-Book wider die Masse oftmals beschissener Bilder: Fotografieren wie unser Onkel

erstellt am 28 März 2009 von Falko

Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschheit nicht mit schlechten, schnell produzierten Bildern überflutet wurde. Nennen wir sie “damals”. “Damals” wurde auf Film fotografiert. Filme waren teuer und konnten nicht einfach gelöscht werden. Darum mussten sich FotografInnen “damals” überlegen, was für ein Bild sie wollten.

“Damals” mussten Blende und Belichtungszeit eingestellt werden, Kenntnis von deren Zusammenspiel brachten einfach bessere Fotos hervor. War der Film “damals” nach 36, 24 oder 12 Fotos voll, wurde er in der Dunkelkammer entwickelt, die Bilder ebenso. Geduld, Spannung, rotes Licht, stinkende Chemie – “damals” eben.

Wie das alles “damals” genau funktionierte, erklärt das elektronische Buch “Fotografieren wie unser Onkel” von Timm Stütz, welches für nicht einmal einen Fünfer auf beam-ebooks.de geordert werden kann. Auch den Bildern der FotografInnen von heute würde das Wissen von “damals” oft sehr zu Gute kommen.

fotografieren_wie_unser_onkel

Es fördert Kreativität und Vorstellungsvermögen, lädt dazu ein, mit Händen und Kopf zu arbeiten, und macht einfach Spaß. Ich fühle mich zwar nicht als Onkel, aber als ich gestern meine Dunkelkammerausrüstung in Umzugskartons verpackte, freute ich mich, dass es bald wieder wie “damals” sein kann. Und als ich von diesem E-Book las, freute ich mich gleich noch einmal.

<via beam-ebooks.de>
[Bild: beam-ebooks.de]

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