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Deutschland: Viele fehlerhafte DRM-ePub-E-Books

erstellt am 03 April 2009 von Falko

mtravellerh von mobileread.com hat berichtet, dass viele der bei Thalia und Libri verkauften E-Books im ePub-Format fehlerhaft sind. Und das, obwohl sie sich preislich kaum bzw. garnicht von den Paperback-Varianten (Buchpreisbindung) unterscheiden. So scheinen die Verlage zum Beispiel nicht daran gedacht zu haben, dass die Größe der einzelnen Textbausteine, die der auch von ihnen vertriebene Sony E-Book-Reader darstellen kann, begrenzt ist. Ist so ein Textbaustein größer als 300 KB, kann das entsprechende Buch entweder überhaupt nicht oder nur mangelhaft angezeigt werden.

Weiter geht es in der Mängelliste mit Titelseiten, welche sich die Verlage sparen oder Titelseiten, die in einem Grafikformat ausgeliefert werden, welches die Reader nicht darstellen können. Ebenso kommt es vor, dass die Inhaltsverzeichnisse (TOCs) fehlen oder nicht funktionieren. Die Darstellung der Inhalte ist nicht immer an die E-Book-Reader angepasst. Der Sony-Reader blendet zum Beispiel die Seitenzahlen fest ein, was von vielen Verlagen schlichtweg ignoriert wird, so dass Seitenzahl und Text ineinander laufen. Überdies werden CSS- und Font-Anweisungen kritisiert, mit denen der E-Book-Reader nichts anfangen kann.

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Als würden all diese Dinge das Lesevergnügen nicht schon genug stören, kommen auch noch OCR-Fehler, die sich während der Digitlisierung eingeschlichen haben, hinzu. Mit Reklamationen sollen die Vertreiber sehr stiefmütterlich umgehen. Ein Rückgaberecht existiert nicht und bei Fehlern wird auf mangelnde Erfahrung auf Seiten der Verleger hingewiesen. Kundenfreundlich und professionell sieht meiner Meinunng nach anders aus. Aber bis ich mir meine E-Books bei Thalia kaufe, ist vielleicht schon alles besser.

<via mobileread.com>
[Bild: mobileread.com]

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