Zumindest der Bau des Gerätes, wenn iSuppli glauben darf. In seiner Rechnung hat das Marktforschungsunternehmen die Kosten für Material und Herstellung zusammengezählt.

So kosten die einzelnen Bestandteile des Kindle 2 zusammen 176,83 USD, die Kosten für das Zusammensetzen belaufen sich auf 8,66 USD pro Gerät. In der Rechnung tauchen allerdings keine Beträge auf, die für Gehirnschmalz der Entwickler und Lizenzen geflossen sind bzw. die Tests und Logistik verursachen.
Die Preise, die Amazon für die einzelnen Komponenten berappen muss, hat die Newsseite digitimes.com gemäß den Angaben iSupplis tabellarisch aufgelistet:
| Component | Manufacturer | Sum of total component cost in US$ |
| Display module | E Ink | 60.00 |
| Wireless broadband module | Novatel Wireless | 39.50 |
| 8-layer PCB | Multek Hong Kong | 9.83 |
| Multimedia application processor | Freescale | 8.64 |
| Battery – Li-Polymer, 3.7V, 1530mAh | LICO Technology Corp. | 7.50 |
| Main enclosure | 4.45 | |
| Audio circuit & power management IC | Freescale | 4.39 |
| EPD controller | Epson | 4.31 |
| SDRAM – mobile DDR, 1Gbit | Samsung Semiconductor | 3.60 |
| Flash – NAND, 16Gbit, MLC | Samsung Semiconductor | 2.50 |
| Other costs | 32.11 | |
| Total material costs | 176.83 | |
| Conversion cost | 8.66 | |
| Grand total | 185.49 |
Material- und Herstellungskosten machen bei dem 359 USD teuren Kindle 2 nach Adam Riese 51 Prozent aus. Der Rest dürfte damit für Vertrieb und Marketing draufgehen und auch Amazons Sparstrumpf füllen.
<via digitimes.com>
[Bild: amazon.com]


Mai 13th, 2009 at 20:00
Sicherlich soll Amazons Sparstrumpf auch ordentlich gefüllt werden, allerdings glaube ich fällt der Teil gar nicht mehr unbedingt sonderlich groß aus, wenn man mal bedenkt, was die alles an Mühen in dieses Projekt stecken. Das wird ja doch riesig promotet und will doch nie so richtig fruchten. Bin mal gespannt, ob das Ganze überhaupt noch eine richtige Zukunft haben wird.
Januar 15th, 2010 at 10:15
Wenn man sich aber die aktuellen Verkaufszahlen anschaut, dann scheint sich in dem Bereich ja tatsächlich etwas getan haben. Anfangs lief der Verkauf ja nicht so gut an, aber mittlerweile wurden doch sogar mehr dieser Geräte verkauft als bedruckte Bücher was das Interesse an den Geräten doch zumindest im Augenblick aufweist.