Elektronische Lehrbücher für Kalifornien

erstellt am 12 Mai 2009 von Falko

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat eine Initiative ins Leben gerufen, die elektronische Lehrbücher auf Open-Source-Basis hervorbringen soll. Er hofft, mit diesem Schritt Geld zu sparen und die Qualität der Schulbildung zu verbessern.

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Die Bücher sind für mathematische und wissenschaftliche Fächer an den High Schools gedacht, sollen kostenlos zu beziehen sein und in allen Schulen Kaliforniens verwendet werden. Schwarzenegger beauftragte Glen Thomas, Staatssekretär für Ausbildung, sicherzustellen, dass die wissenserweiternden E-Books bis zum Herbst einsatzbereit sind. Thomas wird mit dem State Superintendent of Public Instruction und dem Präsidenten des State Board of Education zusammenarbeiten.

Die öffentliche Ausbildung in Kalifornien ist teuer und schluckt jährlich 40 Prozent des Budgets. In Anbetracht der Tatsache, dass Kalifornien gerade finanziell nicht gerade rosige Zeiten durchlebt, sucht Schwarzenegger verstärkt nach Einsparpotentalen im Schulischen Bereich. “Weil die Finanzierungskrise in Kalifornien anhält, sind wir gezwungen, innovative Wege einzuschlagen, wenn wir Geld sparen und den Service verbessern wollen”, so Schwarzenegger. “Kalifornien setzt auf Innovationen und ich bin stolz darauf, dass wir weiterhin führend in der Entwicklung von Unterrichtstechnologien sind. Diese erste diesbezügliche Initiative der Nation reduziert die Kosten für Bildung, ermutigt einzelne Schulbezirke zur Zusammenarbeit und stellt sicher, dass jeder Schüler eine Ausbildung mit Weltklasse bekommt.”

Die Idee von OpenSource-Lehrbüchern ist nicht neu, aber Kalifornien startet die erste regionale Initiative, offene Inhalte in die Schulen zu bringen. Schon früher versuchten verschiedene Organisationen, leider erfolglos, Lehrbücher mit offenen Inhalten zu etablieren. Im Internet gibt es auch genügend offene Materialien, die sich für Lehrbücher eignen, nur irgendjemand muss sie zusammenstellen und aufbereiten.

Die Lehrbücher beschränken sich auf Mathe und wisschenschaftliche Fächer, weil alle anderen Bereiche zu heikel sind. In anderen Bereichen müssten zu viele Minderheiten und Religionen berücksichtig werden, was in Kalifornien zwangsweise zu Ärger führt.

<via arstechnica.com>
[BILD: © Gerd Altmann / PIXELIO]

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  1. Elektronische Lehrbücher für West Virginia | e-Leseratte Says:

    [...] zu verändern und zu verteilen, um den Lernprozess zu verbessern.” West Virginia ist nach Kalifornien der zweite US-Staat, welcher verstärkt auf elektronische, interaktive Lehrmaterialien [...]

  2. Elektronische Lehrbücher für West Virginia | e-Leseratte Says:

    [...] zu verändern und zu verteilen, um den Lernprozess zu verbessern.” West Virginia ist nach Kalifornien der zweite US-Staat, welcher verstärkt auf elektronische, interaktive Lehrmaterialien [...]

  3. FlexBooks: Elektronische Lehrbücher für lau | e-Leseratte Says:

    [...] wird durchaus gern angenommen. So haben beispielsweise der vom Terminator geleitete Staat Kalifornien und West Virginia früher in diesem Jahr verkündet, aus Kostengründen verstärkt auf digitale [...]

  4. FlexBooks – kostenlose elektronische Lehrbücher machen Schule | Sprachenzentrum-Blog Says:

    [...] Akzeptanz. So hat beispielsweise der vom Terminator geleitete und finanziell arg gebeutelte Staat Kalifornien früher in diesem Jahr verkündet, aus Kostengründen verstärkt auf digitale [...]

  5. Digitale Lehrbücher Flexbooks bald auch in anderen Formaten | e-Leseratte Says:

    [...] Kalifornien ist auch West Virginia an den Flexbooks interessiert und hat die CK-12 beim Erstellen eines [...]

  6. E-Rate 2.0 möchte SchülerInnen einkommensschwacher Familien mit E-Book-Readern unterstützen | e-Leseratte Says:

    [...] mehreren US-Staaten, etwa Kalifornien und West Virginia haben die Politiker bereits entdeckt, dass sich mit E-Books klamme Kassen, Umwelt [...]

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