Scribd, eine Filesharing-Plattform für Textdokumente, hat gestern einen Online-Store für E-Books gestartet, in welchem AutorInnen ihre Werke zu sehr guten Konditionen an die LeserInnen bringen können.
Möchten AutorInnen Scribd nutzen, müssen sie lediglich ihre Publikation als pdf-Datei auf den Server laden, überlegen, ob und wie sie ihre Inhalte schützen wollen, und einen Preis festlegen. Von diesem dürfen sie dann 80 Prozent einstreichen. Zum Vergleich: bei Amazon fallen nur 65 Prozent für die Urheber ab. Der E-Book-Store von Scribd wird nicht nur von AutorInnen, sondern auch von Verlagen, beispielsweise Lonely Planet, O’Reilly Media und Berrett-Koehler, genutzt.
AutorInnen haben mit Scribd nicht nur hohe Gewinne, sie können ihre Bücher auch schneller veröffentlichen. Die Wartezeiten, die bei der Zusammenarbeit mit klassischen Verlagen oftmals anfallen, werden eingespart. Scribd arbeitet daran, den Buchservice in Kürze auf Apples iPhone zu bringen.
<via nytimes.com>

