Buch vs. Kindle: Der Kindle schwächelt weiter (2/5)

erstellt am 21 August 2009 von Falko

Die Freunde von Green Apple Books wollen sehen, was besser ist: Buch oder Kindle? Die ersten beiden Runden konnte das Buch für sich entscheiden.

Runde drei: Verleih dein Buch. Kein Problem mit einem herkömmlichen Buch, somit auch kein Wunder, dass der Punkt dieser Runde an das Buch geht.

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3:0 für das Buch, in Runde vier, Lesen im Bett, hat der Kindle wieder eine Chance, aufzuholen. Das Buch übersteht süße und andere Träume, Einschlafen mit dem Kindle gestaltet sich als einziger Alptraum. Der Punkt geht wieder an das Buch.

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<via Green Apple Books>

2 Kommentare für diesen Beitrag

  1. Soryan Says:

    Bücher haben eine thematisch speziefische Gestaltung, ein passendes Eiband, eine passende Anfassqualität. Es gibt Hardcover, Softcover, Leder, Leinen. Es gibt Reliefs.

    Was verloren geht: Das Gefühl des Stofflichen, das eine gewisse Mehrnähe zum Material und damit auch zum Buch entstehen läßt, für mich wohl motivationssteigernd. Für stumpfinnige, gefühllose Menschen ist das sicherlich egal.

    Die Manipulierbarkeit: Herausreißen von Seiten, Einknicken von Eselsohren, das manigfaltige editieren per Stift. Damit eine weitere wichtige Dimension.

    Damit gehen uns sämtlich wichtige Dimensionen verloren, sich ane einem Buch abzuarbeiten, ihm näher zu kommen. Das kann merkwürdig klingen, doch genau das wird bei einem Buch unbewußt getan. Es wird geknickt, es wird geworfen, es wird zerrissen. Sehr vielfältige Möglichkeiten mit dem Buch und seinem Inhalt zu interagieren. Das ist als würde man von hochauflösender Grafikmit Physik-Engine zu Iso-Grafik ohne zurückkehren mit dem Kindle.

    Man Stelle sich einen Spielplatz vor, der nur zum Betrachten gebaut ist. Jegliche Interaktion mit Ihm passiere im Geiste, es ginge eine wichtige Dimension verloren, nämlich die der Bewegung und die der Lebendigkeit.

  2. Falko Says:

    @Soryan: Alles was du schreibst ist richtig, ich finde, es sollte beides geben. Für meine Studienunterlagen bevorzuge ich eindeutig die elektronische Form. es ist viel Papier, es ist schwer, es ist in der Regel kein Genuss, sie zu lesen, sondern Arbeit. Ähnlihes gilt für Berichte von Tagesordnungen für Aktionärshauptversammlungen oder sonstige Tagesordnungen und Dokumente, die man zur Kenntnis genommen haben sollte. Das reicht absolut aus, wenn sie elektronisch sind. Ebenso Fachbücher – in der Regel ist das Lesen zwar erhellend, aber weder Vergnügen noch Genuss. Wer viele davpn lesen muss, und sie auch noch unterwegs und durcheinander lesen möchte ist mit einem elektronischen Lesegerät super dabei.

    Was jetzt Belletristik angeht, kann es schon anders ausschauen. Da bevorzuge ich auch das klassische Buch. Man setzt sich abends hin, schlürft Wein, futtert Schokolade und zieht 100 bis 200 Seiten weg und erlebt das Buch. Aber ich kann mich nicht erinnern, je ein Buch mit Leder- oder Leineneinband gehabt zu haben …Wahrscheinlich zu teuer für die öffentlichen Bibos.

3 Trackbacks für diesen Beitrag

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    [...] mit einem traditionellen Buch in Wettstreit treten. Die ersten sechs Runden, kaufen und verkaufen, verleihen und im Bett lesen, anbaggern und Kundenservice, konnte das Buch für sich entscheiden. Zeit für den Kindle, ein [...]

  3. Heididei – Spielerchen für den Kindle | e-Leseratte Says:

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