Yahoo, Amazon, Borgsoft – drei Stinker gegen Google

erstellt am 25 August 2009 von Falko

Yahoo, Amazon und Borgsoft neiden Google den Erfolg. So gewaltig, dass sie der vom Internetportal Internet Archive gegründeten “Open Book Alliance” beigetreten sind, um gegen den gigantischen Internetkonzern anzustinken.

Circa sieben millionen Bücher hat Google bereits digitalisiert

Circa sieben millionen Bücher hat Google bereits digitalisiert

Gemeinsam stark wollen sie einer richterlichen Entscheidung entgegenwirklen, welche es Google erlaubt, Millionen von Büchern einzuscannen und im WWW zu veröffentlichen. Seit 2004 hat Google ca. sieben Millionen Bücher eingescannt, um sie hinterher ganz oder in Ausschnitten in seiner Büchersuche Google Books zu veröffentlichen.

Nachdem es im vergangenen Jahr Stress wegen der Urheberrechte gab, hat Google 125 Millionen USD für die Rechteinhaber locker gemacht und mit US-Autorenverbänden eine Vereinbarung unterzeichnet, gemäß welcher die Rechteinhaber an den Werbeeinnahmen aus der Büchersuche beteiligt werden dürfen. Als Gegenleistung darf Google Ausschnitte gescannter Werke im Netz veröffentlichen und verkaufen.

Um die Vereinbarung perfekt zu machen, bedarf es noch einer gerichtlichen Zustimmung. Diese möchte die Open Book Alliance aber verhindern, welche die Vereinbarung für wettbewerbsfeindlich hält und befürchtet, dass eine Akzeptanz selbiger Google zu viel Macht bei der Preisbestimmung gibt. Zudem könne die weltweite Nummer Eins der Datenkraken noch mehr Nutzerdaten zusammentragen, über die sich sicherlich auch Amazon, Yahoo und Borgsoft freuen würden.

Das gericht möchte am 4. September zusammenkommen, um eine Entscheidung zu treffen. Bis dahin können Einwände gegen die von Google und den autorenverbänden getroffene Vereinbarung eingereicht werden.

<via spiegel.de>
[Bild: © Paul-Georg Meister / PIXELIO]

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