Flexbooks könnten in den USA bald Schule machen. Die digitalen, unter einer Creative-Commons-Lizenz stehenden Lehrbücher für naturwissenschaftliche Fächer werden in diesem Jahr erstmalig in Kalifornien und West Virginia SchülerInnenrücken und das Staatssäckel schonen.

Flexbooks kommen im Herbst in West Virginia und Kalifornien in die Schule
Ich habe schon vor enigen Wochen über die Initiative berichtet und angemerkt, dass die bisher veröffentlichten Flexbooks nur im PDF-Format verfügbar und zudem mit Dateigrößen von 40 MB aufwärts für die heutigen E-Book-Reader schwer verdaulich sind.
Eine entsprechende Anfrage an die CK-12, der gemeinnützigen Organisation, welche sich um die Bücher kümmert, brachte zutage, dass in Kürze auch andere Formate geplant sind, darunter unter anderem epup und ein xml-basiertes Dokumentenformat. Dank XML soll es leicht sein, die Bücher anzupassen und zu übersetzen, so dass die komplette Gemeinschaft davon profitieren kann.
Zur Zeit ist die CK-12 auf die Bewertungen des Kalifornischen Lern-Ressourcen-Netzwerks (California Learning Resource Network CLRN) gespannt. Das CLRN ist die von Gouverneur Arnold Schwarzenegger beauftragte Organisation, welche die digitalen Lehrbücher dahingehend überprüft, ob deren Inhalte den kalifornischen Standards entsprechen. Verläuft die Prüfung zufriedenstellend, werden die Lehrmaterialien in Schulen im Süden Kaliforniens unter realistischen Bedingungen getestet. Mit dem innerhalb der nächsten Wochen einzuholendem Feedback möchte die CK-12 sowohl die Bücher als auch die zugehörige Online-Anwendung verbessern. Zudem möchte die CK-12 beobachten, wie verschiedene Schulen, SchülerInnen und LehrerInnen die online-Flexbooks nutzen.
Neben Kalifornien ist auch West Virginia an den Flexbooks interessiert und hat die CK-12 beim Erstellen eines Physik-Lehrbuchs unterstützt, welches in diesem Herbst in die Klassenzimmer kommen soll.
<via Email>

