Google hat auf der Frankfurter Buchmesse angekündigt, in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mit “Google Editions” einen Online-Store für E-Books starten zu wollen.

Ab 2010 möchte Google in Europa E-Books verkaufen
Damit möchte der Suchmaschinengigant einen Weg für Europa finden, um seine digitalisierten Bücher an Mann und Frau zu bringen. In den USA werden AutorInnen an den Werbekosten beteiligt. In Europa stieß dieses Modell aber auf Widerstände, so dass Google hier etwas anderes finden muss, um sich mit AutorInnen und VerlegerInnen zu einigen.
Die von Google digitalisierten Bücher sollen über den Googleeigenen Bezahldienst “Google Checkout” käuflich erworben werden können und mehrere Formate unterstützen, so dass die E-Books verschiedenen E-Book-Readern, Desktop-PCs, Laptops und Smartphones konsumiert werden können. Verlage können so über ein Partnerprogramm ihre Bücher über Google vertreiben. Der Suchmaschinengigant plant laut Tom Turvey, Leiter des Google-Book-Search-Partnerprogramms, dass die Einnahmen zu 55 Prozent auf dem eigenen Konto landen und der Rest an die Verlage geht. Zu Beginn sollen zwischen 400.000 und 600.000 E-Books angeboten werden.
Der Google-Justitiar David Drummond sprach bezüglich der Kritik der Bundeskanzlerin Merkel an der Digitalisierungspolitik Googles von einem Missverständnis. Gemäß Drummond habe Google “in Europa noch nie urheberrechtlich geschützte Bücher eingescannt.”
<via futurezone.orf.at>
[Bild: © Angelina Ströbel / PIXELIO]


Oktober 16th, 2009 at 11:20
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