OpenInkpot bald in neuen Gewand

erstellt am 18 Oktober 2009 von Falko

OpenInpot, eine freie Firmware-Alternative für E-Ink-basierte E-Book-Reader, steht kurz vor der Veröffentlichung von Version 0.2. der aktuelle Veröffentlichungskandidat basiert auf einem Linux-Kernel 2.6.29, welcher in der finalen Version durch einen Kernel 2.6.31 ersetzt werden soll und bringt verglichen mit Version 0.1 eine modernere Oberfläche mit.

OpenInkpot 0.2 kommt mit neuer Oberfläche

OpenInkpot 0.2 kommt mit neuer Oberfläche

Aktuell unterstützt OpenInkpot 0.2 nur die E-Book-Reader Hanlin v3 und Hanvon N516. Die Firmware basiert auf IPLinux und enthält eine Reihe von Anwendungen, die digitalen Lesegeräten zu jeder Menge Funktionalität verhelfen.

Da wären zum einen die verschiedenen Aktualisierungen für die Bilder zu nennen. Voll, partiell und adaptiv stehen zur Auswahl. Wie die Namen schon erahnen lassen, wird im Voll-Modus bei einem Bild-Wechsel das komplette Bild ausgetauscht. Partiell dürfte schneller und energieschonender sein, denn hier werden nur die veränderten Pixel neu gesetzt, wobei Rückstände alter Bilder auf dem Display bleiben können. Adaptiv wählt einen der beiden Modi, abhängig davon, wie viel auf dem Display geändert werden muss.

Die Dateien werden mit dem Programm Bookshelf verwaltet, welches die Dateitypen, E-Books, Bilder oder Audiodateien, anhand ihrer Änderungen identifiziert. Mittels FBReader können die Bücher gelesen werden. Die Lesesoftware unterstützt die Formate epub (nur DRM-frei), Mobipocket (nur DRM-frei) fb2, Plucker (das E-Book-Format von Palm), html, txt, rtf, tcr (Psion Text) sowie tar-, zip-, gzip- und bzip2-Archive, kann mit Texten in verschiedenen Sprachen umgehen und Lesezeichen setzen.

OpenInkpot enthält E-Book-Lesesoftware FBReader

OpenInkpot enthält E-Book-Lesesoftware FBReader

Cool Reader 2 ist eine weitere Lesesoftware für E-Books. Sie kann mit den Formaten txt, doc, html, fb2 und rtf umgehen und sich ebenfalls durch gepackte Archive (rar, zip, ha, arj und lha) wuseln. Bilder (tif, gif, jpg, png) lassen sich mit MadEye beäugeln, pdf-Dateien mit LocoPDF öffnen und Audiodateien MadAudio abspielen. Wer das Lesen satt hat, kann sich auch mit Knobelspielen unterhalten.

Wer migrationswillig ist, aber einen anderen E-Book-Reader als Hanlin v3 oder Hanvon N516 sein eigen nennt, kann vielleicht auf OpenInkpot 0.1 zurückgreifen. Welche Geräte unterstützt werden, verrät das OpneInkpot-Wiki.

<via www.teleread.org/>
[Bilder: OpenInkpot]

1 Kommentare für diesen Beitrag

  1. eLeseratte (eLeseratte) Says:

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