Dem Macmillan-Verlag ging Amazons Preisdiktat, bei welchem elektronische Bücher für ca. zehn USD über den Tisch gingen, zu weit. Der Verlag, der zu den sechs größten in den USA zählt, möchte für seine E-Books mehr Geld sehen und hatte Erfolg.
Am Samstag nahm der Online-Händler die Bücher seines Verlages aus dem Programm, um dann bereits Sonntag einzulenken. In einer Meldung an die teure Kundschaft heißt es, dass Amazon die von Macmillan verlangten Preise in Höhe von 12,99 USD bis 14,99 USD als zu teuer empfindet, der Verlag aber an seinen Titeln alleinige Rechte besitzt. Jetzt müssten KundInnen entscheiden, ob ihnen ein Bestseller in elektronischer Form 15 USD wert ist.
Amazon äußerte zudem seine Überzeugung, dass die anderen großen Verlage nicht nachziehen werden. Ich persönlich bin mir da nicht so sicher, denn wo sich mehr verlangen lässt, wird mehr verlangt und solange KundInnen im Vergleich mit der gebundenen Ausgabe sparen, werden sie auch bereit sein, für ein E-Book, das sie wirklich wollen, den geforderten Preis zu zahlen.
<via amazon.com/>

