Der amerikanische Kongress hat sein E-Rate-Programm um einige Punkte ersweitert und die “Versionsnummer” auf 2.0 (H.R. 4619) hochgezählt. Das Programm wurde 1996 im Rahmen des Telecommunications Act mit dem Ziel gestartet, amerikanische Schulen mit Internetzugängen zu versorgen.
Einem Bericht auf Ars Technica zufolge gab der Kongressabgeordnete Edward Markey in einer Pressemitteilung an, dass SchülerInnen mehr als einen Internetzugang an der Schule bräuchten. So sollten die Kinder betroffener Familien neben anderen Hilfen auch beim Zugang zu Services und Technologien zur E-Book-Nutzung unterstützt werden.
Wie diese Unterstützung aussehen wird, ist noch nicht ganz klar, aber es wird nicht so sein, dass sich die betroffenen SchülerInnen mit einem Gutschein auf die Socken machen und ein E-Book-fähiges Gerät kaufen dürfen. Eher wird es so ablaufen, dass deren Schulen große Posten der benötigten Geräte ausschreiben, einkaufen und dann verteilen. In einem derartigen Verfahren dürften sich auch die Hersteller zu erheblichen Rabatten hinreissen lassen. Weitere Punkte des E-Rate 2.0-Acts fordern eine großzügige Förderung von Breitband-Internetzugängen.
In mehreren US-Staaten, etwa Kalifornien und West Virginia haben die Politiker bereits entdeckt, dass sich mit E-Books klamme Kassen, Umwelt und Kinderrücken entlasten lassen. Beispiele, die mit den entsprechenden Geräten auch in anderen Gegenden Schule machen könnten.
<via edukindle.com & arstechnica.com>


März 1st, 2010 at 16:32
Ein ganz tolles Beispiel wo Deutschland den USA folgen sollten !
Wo bleiben die deutschen Projekte?