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Jeder Siebte möchte iPad-Motze

erstellt am 25 Februar 2010 von Falko

Schauerlich, grauselig, unglaublich: Eben habe ich gelesen, dass 13 Prozent der Opfer einer Umfrage ein iPad möchten. Ich dachte, das iPad würde sich schnell erledigen, aber das Apfellogo scheint Würmer in Hirne zu pflanzen.

Apple iPad – naja ...

Apple iPad – naja ...

Wir reden hier vom iPad: schwächlicher Prozessor mit einem Kern, 9,7″-Display mit 1024 x 768 Pixeln, WiFi, Bluettoth, optional 3G, Flashlaufwerk mit 16, 32 oder 64 GB, max. 10 Stunden Akkulaufzeit, ca. 0,7 kg Gewicht. Um das Teil mit sich rumzutragen, braucht man wahrscheinlich noch ein Case, um das Display nicht zu zerkratzen (zumindest würde es bei mir zerkratzt werden), 10 Stunden Akkulaufzeit für ein Lesegerät sind zu wenig, für einen mp3-Player ist es groß und zu schwer. Es ist nicht geeignet, um unterwegs längere Texte zu schreiben, weil dann auf dem Display rumgefummelt wird, was den Platz für die Textansicht extrem verkleinert.

Als Navi ist es zu unhandlich und als Fernseher zu klein. Irgendwo habe ich es flüstern hören, dass Nutzer nicht einmal die Freiheit haben, eigene Anwendungen auf das Mistding zu bringen, mit Erweiterungsmöglichkeiten sieht es ebenfalls mau aus. Dazu kommt ein Preis, den das Gerät meines Erachtens nicht wert ist, denn das iPad kostet in seiner primitivsten Austattung 500 USD.

Was ist also an dem iPad, dass Analysten in einer Umfrage feststellen, dass sich 13 Prozent der Befragten so ein Teil kaufen wollen? Von diesen 13 Prozent wollen jeweils 19 Prozent das Minimalmodell und 19 Prozent den Top-iPad mit G3 und 64 GB Speicher für 850 USD. 68 Prozent wollen es zum Surfen, 44 Prozent wollen damit ihre Mails abwickeln, 37 Prozent damit Bücher lesen. 28 Prozent gaben an, damit Zeitungen und Zeitschriften konsumieren zu wollen und immerhin 24 Prozent wollen damit TV-Shows aus dem iTunes-Store anglotzen. Ich freue mich vor allem, wenn mir die letzteren bespaßungssüchtigen Vögel in den öffentlichen Verkehrsmitteln begegnen. Oh, finstere Zukunft …

<via macwelt.de>
[Bild: Apple]

4 Kommentare für diesen Beitrag

  1. Mirko Says:

    Egal, was für ein Schrott produziert wird (und ich will damit nicht den iPad als solchen bezeichnen), es wird sich immer jemand finden, der es haben will.

  2. Falko Says:

    Jemand ja, aber 13 Prozent sind doch recht viele jemands …

  3. Kalliey Says:

    Entweder hast Du kein Geld um Dir Apple-Produkte leisten zu können oder Du hast Dich noch nie wirklich damit befasst. Auf Dingen rumzuhacken kannst Du ja ganz gut, wenn Du das alles so schlimm findest, wieso entwickelst Du nicht was besseres? :)

    Und nein ich bin kein Fanboy und habe auch kein iPad. Nur finde ich diese Kindereien sehr sehr bemitleidend.

  4. Falko Says:

    wenig Speicher, lahmer Prozessor, keine Erweiterungsmöglichkeiten, keine freie Wahl der Software. Damit muss man sich nicht weiter mit Apple-Produkten, zumindest nicht mit iPhone und iPad, befassen.

    Die Mac-Familie ist da schon praxistauglicher, aber die würde ich auch nicht haben wollen. Die Teile sind schnell, leise und haben eine einheitliche Oberfläche. Aber OS X ist mir zu bunt, zu wenig Freiheit bzgl. der Wahl der Oberfläche, schrullig versteckte Sonderzeichen, speicherhungrig. Es gefällt mir nicht und ich finde, es gibt Besseres. Beispielsweise Linux, das ist bis ins Detail anpassbar. Darum muss ich nichts entwickeln und kann die iMotze weiterhin schlimm finden.

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