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4. Mai: Tag gegen DRM

erstellt am 13 März 2010 von Falko

Die Free Software Foundation (FSF) und mehrere Online-Bürgerrechtsgruppen haben den 4. Mai zum “Tag gegen DRM” erklärt und zahlreiche Aktionen angekündigt, die die Öffentlichkeit über die Nachteile von Digital Rights Management (DRM) informieren sollen.

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Die FSF hat anlässlich des Tages auf ihrer Webseite defectivebydesign.org einen Artikel “The Decade in DRM” veröffentlicht, der einen Überblick über die wichtigen, mit DRM zusammenhängenden Ereignisse und Hintergründe der letzten zehn Jahre gibt. Die FSF möchte mit ihrer Webseite defectivebydesign.org zudem helfen, die Aktivitäten des Anti-DRM-Tages zu koordinieren.

Richard Stallman, Gründer und Präsident der FSF, hat bereits ordentlich gegen DRM gewettert, dass nicht nur die Rechte der NutzerInnen einschränke, sondern ihnen auch noch proprietäre Software aufzwänge, um die DRM-geschützten Inhalte zu konsumieren:

DRM attacks your freedom at two levels. Its purpose is to attack your freedom by restricting your use of your copies of published works. Its means is to force you to use proprietary software, which means you don’t control what it does. When companies organize to design products to restrict us, we have to organize to defeat them.

Jim Killock, Geschäftsführer der Open Rights Group, bezeichnet DRM als Desaster für die rechtmäßige Nutzung von Musik, Filmen und Büchern:

DRM is a disaster for legitimate uses of music, film and books. They are designed
to lock people into specific software and devices, destroying your rights to free speech uses like criticism, education and review. DRM means you lose control, and are at the mercy of vendors.

Bisher sind noch keine Details zu den geplanten Aktionen veröffentlicht worden, aber bis der Tag gegen DRM steigt, gehen auch noch ein paar Wochen ins Land.

<via pro-linux.de & Pressemitteilung>

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