“Mit zehn E-Book-Downloads pro Jahr wird deutlich, dass Libri.de-Kunden den Reader (Anm.: gemeint ist Sonys eReader) positiv annehmen”, so resümiert libri.de-Geschäftsführer Per Dalheimer das Geschäft mit den elektronischen Büchern in den vergangenen zwölf Monaten. Vor einem Jahr nahm das Geschäft mit den elektronischen Büchern mit der Einführung des Sony Reader PRS-505 Fahrt auf.
Inzwischen hat Sony mit neuen Modellen nachgelegt, etwa dem Pocket Edition, dem Touch Edition und dem Daily Edition. Libri.de hat Details zum Kaufverhalten der KundInnen zusammengefasst. Welches Geschlecht welchen Reader kauft, ist eigentlich nicht weiter interessant, dass die pinkfarbenen Geräte zu 84 Prozent von Frauen geordert werden, nicht überraschend. Spannend ist, was danach kommt.
Hier ist libri.de zu erhellenden Erkenntnissen gekommen. So laden LeserInnen mit E-Book-Reader mehr E-Books herunter als LeserInnen ohne ein solches Gerät. Im Durchschnitt lassen alle E-Book-KäuferInnen mit jedem Einkauf 14,50 Euro bei Libri.de, meist werden Bücher zu 9,99 Euro in den Warenkorb getan. Die durchschnittlichen LeserInnen sind etwa alle fünf Wochen auf Libri.de anzutreffen. Die favorisierten Genres der Frauen sind Romane, Krimis und Fantasy, Männer greifen am liebsten zu Krimis, Romanen und Klassikern. Der elektronische Libri-Bestseller ist “Verblendung” von Stieg Larsson.
Sodann. Ich werde mir jetzt einen Kaffee kochen und darüber nachdenken, warum BesitzerInnen von E-Book-Readern mehr E-Books kaufen als Leute, die kein derartiges Gerät besitzen. Mit denen kann etwas nicht stimmen …
<via Pressemitteilung>


März 16th, 2010 at 21:15
Na Falko, hatte denn der Kaffee was gebracht??? :-)))
Oder musst du zu stärkeren Sachen wechseln?
Man sollte bei Libri mal nachfragen “warum das so ist”.
Gruß…
März 18th, 2010 at 18:27
Nicht wirklich. Genauso klug wie vorher. Ich hätte da ja eine Vermutung. Vermutung zwei wäre: Analphabeten kaufen weniger Bücher als Menschen, die lesen können. Vielleicht gibt es dazu auch ein Libri-Statement :)
März 22nd, 2010 at 19:44
Zuerst solte man bei Libri fragen ob sie überhaupt wissen was ein Analphabet
ist.
Sag mal Falko, sprichst du zufällig russisch? Weil ich auf der Seite schon mehrmals russische Ausdrücke gesehen habe.
Gruß JS.
März 23rd, 2010 at 13:15
говорю по руÑÑкий нехорошо, а луче понимаю. Aber nicht zufällig. Ich habe im Russisch Abi gehabt (fand ich einfacher als blöde Analysen in Deutsch) und im Rahmen meines Studiums anstelle des Studiums generale Fremdsprachen belegt. Englisch ist mir zu suspekt, die Osteuropäer sind lustige nette Leute … also spreche ich Russisch und Polnisch :)
März 23rd, 2010 at 16:38
Bravo Falko, weiter so.
Liest du auch Bücher in Russisch?
Ich kenne nämlich ein Paar russische Seiten, wo es tausende von eBooks gibt und zwar umsonst, und auch in deutscher Sprache.
Ñ/у Иван Шпомер.
März 25th, 2010 at 20:06
@Иван
Im Moment lese ich nur Fachbücher der übelsten Sorte. Aber sobald ich mein Studium in der Tasche habe, werde ich mich wieder gen Osteuropa strecken :)
März 25th, 2010 at 23:11
Ja, da hast du Recht, dein Studium ist jetzt wichtiger.
Was studierst du eigentlich, das es so ÜBEL ist? :-))
Du brauchst nicht unbeding auf diese Frage eine Antwort zu geben, ich kann schon verstehen das es zu persönlich ist und es jeder lesen kann.
Viel Erfolg und viel Spaß beim Lernen.
Gruß JS.
März 29th, 2010 at 17:24
Ich studiere Gesundheitsinformatik. Viel ist schön und interessant, aber es gibt auch Fächer, die kosten richtig Überwindung.
März 29th, 2010 at 22:12
Wow, das ist für mich neu!!!
Ich habe mir schon mal gedanken darüber gemacht,
aber das es so einen Beruf gibt hätte ich nicht gedacht.
Ich musste vor 18 Jahren mein angefangenes Studium (zum Tierarzt) abrechen,
weil ich in die Heimat meiner Eltern umsiedeln musste.
Jetzt bin ich hier, ohne Uni-Abschluß, mit zwei Gesellenbriefen in der Hand,
und seit ein paar Monaten Arbeitslos. :-((
Viel Erfolg!
Gruß JS.