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Libri: E-Book-LeserInnen kaufen pro Jahr für 145 Euro Lesefutter

erstellt am 16 März 2010 von Falko

“Mit zehn E-Book-Downloads pro Jahr wird deutlich, dass Libri.de-Kunden den Reader (Anm.: gemeint ist Sonys eReader) positiv annehmen”, so resümiert libri.de-Geschäftsführer Per Dalheimer das Geschäft mit den elektronischen Büchern in den vergangenen zwölf Monaten. Vor einem Jahr nahm das Geschäft mit den elektronischen Büchern mit der Einführung des Sony Reader PRS-505 Fahrt auf.

Inzwischen hat Sony mit neuen Modellen nachgelegt, etwa dem Pocket Edition, dem Touch Edition und dem Daily Edition. Libri.de hat Details zum Kaufverhalten der KundInnen zusammengefasst. Welches Geschlecht welchen Reader kauft, ist eigentlich nicht weiter interessant, dass die pinkfarbenen Geräte zu 84 Prozent von Frauen geordert werden, nicht überraschend. Spannend ist, was danach kommt.


Hier ist libri.de zu erhellenden Erkenntnissen gekommen. So laden LeserInnen mit E-Book-Reader mehr E-Books herunter als LeserInnen ohne ein solches Gerät. Im Durchschnitt lassen alle E-Book-KäuferInnen mit jedem Einkauf 14,50 Euro bei Libri.de, meist werden Bücher zu 9,99 Euro in den Warenkorb getan. Die durchschnittlichen LeserInnen sind etwa alle fünf Wochen auf Libri.de anzutreffen. Die favorisierten Genres der Frauen sind Romane, Krimis und Fantasy, Männer greifen am liebsten zu Krimis, Romanen und Klassikern. Der elektronische Libri-Bestseller ist “Verblendung” von Stieg Larsson.

Sodann. Ich werde mir jetzt einen Kaffee kochen und darüber nachdenken, warum BesitzerInnen von E-Book-Readern mehr E-Books kaufen als Leute, die kein derartiges Gerät besitzen. Mit denen kann etwas nicht stimmen …

<via Pressemitteilung>

9 Kommentare für diesen Beitrag

  1. JohnS Says:

    Na Falko, hatte denn der Kaffee was gebracht??? :-)))
    Oder musst du zu stärkeren Sachen wechseln?
    Man sollte bei Libri mal nachfragen “warum das so ist”.
    Gruß…

  2. Falko Says:

    Nicht wirklich. Genauso klug wie vorher. Ich hätte da ja eine Vermutung. Vermutung zwei wäre: Analphabeten kaufen weniger Bücher als Menschen, die lesen können. Vielleicht gibt es dazu auch ein Libri-Statement :)

  3. JohnS Says:

    Zuerst solte man bei Libri fragen ob sie überhaupt wissen was ein Analphabet
    ist.
    Sag mal Falko, sprichst du zufällig russisch? Weil ich auf der Seite schon mehrmals russische Ausdrücke gesehen habe.
    Gruß JS.

  4. Falko Says:

    говорю по русский нехорошо, а луче понимаю. Aber nicht zufällig. Ich habe im Russisch Abi gehabt (fand ich einfacher als blöde Analysen in Deutsch) und im Rahmen meines Studiums anstelle des Studiums generale Fremdsprachen belegt. Englisch ist mir zu suspekt, die Osteuropäer sind lustige nette Leute … also spreche ich Russisch und Polnisch :)

  5. JohnS Says:

    Bravo Falko, weiter so.
    Liest du auch Bücher in Russisch?
    Ich kenne nämlich ein Paar russische Seiten, wo es tausende von eBooks gibt und zwar umsonst, und auch in deutscher Sprache.
    с/у Иван Шпомер.

  6. Falko Says:

    @Иван

    Im Moment lese ich nur Fachbücher der übelsten Sorte. Aber sobald ich mein Studium in der Tasche habe, werde ich mich wieder gen Osteuropa strecken :)

  7. JohnS Says:

    Ja, da hast du Recht, dein Studium ist jetzt wichtiger.
    Was studierst du eigentlich, das es so ÜBEL ist? :-))
    Du brauchst nicht unbeding auf diese Frage eine Antwort zu geben, ich kann schon verstehen das es zu persönlich ist und es jeder lesen kann.
    Viel Erfolg und viel Spaß beim Lernen.
    Gruß JS.

  8. Falko Says:

    Ich studiere Gesundheitsinformatik. Viel ist schön und interessant, aber es gibt auch Fächer, die kosten richtig Überwindung.

  9. JohnS Says:

    Wow, das ist für mich neu!!!
    Ich habe mir schon mal gedanken darüber gemacht,
    aber das es so einen Beruf gibt hätte ich nicht gedacht.
    Ich musste vor 18 Jahren mein angefangenes Studium (zum Tierarzt) abrechen,
    weil ich in die Heimat meiner Eltern umsiedeln musste.
    Jetzt bin ich hier, ohne Uni-Abschluß, mit zwei Gesellenbriefen in der Hand,
    und seit ein paar Monaten Arbeitslos. :-((
    Viel Erfolg!
    Gruß JS.

1 Trackbacks für diesen Beitrag

  1. Billig, billig, billig: Sony lässt Preise für Pocket Edition purzeln | e-Leseratte Says:

    [...] werden. Die Geräte sind in Silber, Schwarz und tuffigem Pink zu haben, letztere werden laut Libri.de unverständlicher Weise bevorzugt von Frauen [...]

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