Moby und WePad: Android-betriebene Konkurrenz für die iMotze

erstellt am 19 März 2010 von Falko

Wer anfällig für die schwächlich bestückte und überteuerte iMotze ist, aber noch einen klaren Gedanken fassen und sich dem Markenwahn widersetzen kann, sollte noch etwas warten. Die Firmen Marvell und Neofonie haben Android-betriebene Slate-PCs angekündigt, die preiswerter und besser ausgestattet sind, so dass die Apple-Würmer neidisch werden könnten.

Marvell Moby

Marvell möchte mit dem Moby ein Gerät auf den Markt bringen, dass unter 100 USD kostet und vor allem im Bildungsbereich Verwendung finden soll. Das Moby basiert auf Marvells Plattform ARMADA 600 und hat so von Haus aus ein ARM-Prozessor im Gigahertz-Bereich, WiFi, Bluetooth, ein FM-Radioempfänger und GPS an Bord. das Mobi kann problemlos 3D-beschleunigte Inhalte, Flash und 1080p-HD-Videos mit einer maximalen Auflösung von 2.000 x 2.000 Pixeln widergeben, als Betriebssysteme sind für das Gerät Android und <pfuideibel>Windows Mobile</pfuideibel> denkbar.

Marvell Moby (Prototyp)

Marvell Moby (Prototyp)

In absehbarer Zeit möchte Marvell zusammen mit dem District of Columbia Public School ein mehrjähriges Pilotprojekt starten, bei dem geprüft werden soll, wie gut das Moby seinen Bildungsauftrag erfüllen kann. Statt sich an einem Ranzen voller Bücher den Rücken zu zerballern, sollen die Kiddies mit dem Mobi losziehen, das auch als Lesegerät für eine Vielzahl von E-Book-Formaten dienen kann.

WePad

Auch das Berliner Unternehmen Neofonie möchte mit einem Android-betriebenen Tablet-PC auf KundInnenfang gehen. Das WePad soll Mitte April in den Laden kommen und ist damit hierzulande vor der als iPad betitelten iMotze erhältlich. Ausgerüstet mit einem Intel Atom N450, kapazitiven 11,6″-Touchscreen mit einer max. Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, Wlan, Bluetooth 2.1, GPS, zwei USB-Ports, Audioausgang, einen 3-in-1-Kartenleser, integrierten Stereolautsprechern, Mikrofon und einer Webcam ist es der iMotze in vielen Bereichen überlegen.

Neofonie WePad: Slate aus Berlin

Neofonie WePad: Slate aus Berlin

Als Speicher hat Neofonie im WePad 16 GB NAND-Flash verbaut, auf Wunsch kann dieser verdoppelt werden. Wer möchte, kann ein Modell mit 3G ordern. Das WePad kommt mit einem Magnesium-Aluminum-Gehäuse, misst 288 x 190 x 13 mm und wiegt 800 Gramm (3G-Modell 850 Gramm). Anwendungen können AnwenderInnen aus dem WePad- oder Android-App-Store saugen, das Gerät soll alle gängigen E-Book-Formate und darüber hinaus das proprietäre WeBook von Neofonie unterstützen. Der Akku macht nach ca. 6 Stunden schlapp, 800 gramm sind nicht gerade leicht, so dass sich das Teil nur bedingt als e-Book-Reader eignet. Der Preis für das Berliner Tablet steht noch nicht fest, soll aber deutlich unter dem der iMotze liegen. Neofonie redet derzeit mit einigen Verlagen, die das Gerät mit einem Abo verknüpft subventioniert an KundInnen bringen könnten.

<via linuxfordevices.co & neofonie.de>

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  1. Italienische Konkurrenz für iMotze: Ekoore bringt Tablet mit Ubuntu | e-Leseratte Says:

    [...] iPad entgegenjiepert, tauchen immer mehr Alternativen auf, die durchaus einen Blick wert sind. Nach WePad und Moby wirft auch der italienische Hersteller Ekoore einen Tablet-PC auf den Markt, der mehr taugt als die [...]

  2. Neofonie Wepad erst im August | e-Leseratte Says:

    [...] als zuvor berichtet wird das Wepad, ein Tablet-PC des Berliner Unternehmens Neofonie, nicht im April sondern erst im [...]

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