Fernuni Hagen testet E-Book-Reader [Update]

erstellt am 20 April 2010 von Falko

Die Fernuniversität Hagen führt testet in diesem Semester, ob mit Ebook-Readern besser gelernt werden kann und die elektronischen Bücher eine Alternative zu den herkömmlichen Studienbriefen sind. Zu diesem Zweck verteilt die Uni E-Book-Reader von Sony.

E-Book-Reader sollen Studis der Fernuni Hagen Bücherstapel ersparen

E-Book-Reader sollen Studis der Fernuni Hagen Bücherstapel ersparen

Die Glücklichen, die die elektronischen Lesegeräte in der Lehre einsetzen, sind allesamt im Masterstudiengang eEducation immatrikuliert. "Das war eine Grundvoraussetzung. Wir wollten gerne technikaffine Studierende. Außerdem mussten alle ihr Gerät persönlich abholen und auch wieder abgeben", erläutert Birte Krey vom Lehrgebiet Mediendidaktik.

Die Lesegeräte sind bei der Ausgabe bereits mit den Inhalten des laufenden Semesters bespielt. Ein Team des Lehrgebiets brauchte drei Monate, um die herkömmlichen Studienbriefe für das neue Medium aufzubereiten, die Grafiken für die E-Ink-Displays anzupassen und Audiodateien hinzuzufügen. Der Studenbrief wird allerdings noch für den Fall der Fälle begleitend ausgeliefert.


Bei den Studis kommt das Projekt anscheinend gut an. "Es ist einfach praktisch. Ich bin viel unterwegs. Die Studienbriefe und die Bücher sind häufig schwer. Beim E-Reader habe ich alles aus einer Hand", erklärt die Studentin Marina Hengst. Die Studierenden müssen den E-Book-Reader mit Semesterende wieder abliefern. Neben der Arbeit mit dem Lesegerät sollen sie wöchentlich in einem Lerntagebuch dokumentieren, wie sich der E-Book-Reader im studentischen Alltag macht, zweimal im Semester werden sie interviewt. Im kommenden Wintersemester soll der Test auf mehr Studierende und andere Endgeräte, beispielsweise die iMotze iPad, ausgeweitet werden.

Update: Bei den verwendeten Lesegeräten handelt es sich um die Sony Touch Edition, oder schlicht den PRS-600.

< via fernuni-hagen.de>
[Bild: © RainerSturm / pixelio.de]

2 Kommentare für diesen Beitrag

  1. Mirko Says:

    Ich wusste gar nicht, das es 10 Zöller von Sony gibt. Oder sollten die etwa auf die Idee gekommen sein, die Studenten mit matschigen 6 Zöllern zu quälen? (Halloooo? selbst der PRS-900 ist zu klein ist um A4 ganzseitig darstellen zu können)

    Und nachher heißt es einfach: ‘eBook Reader’ taugen nicht als Papier- und Buch- Ersatz (Trifft für die Kontrastarmen und zu kleinen Sony’s zu).

    Jetzt bleibt nur noch die Antwort auf die Frage zu finden: Wer will dem Siegeszug der eBooks schaden?

    Hat sich erst einmal herausgestellt, das das so nicht funktioniert (klar – kann nicht funktionieren), können gewisse Leute aufatmen, weil dieserart Diskussion dann für die nächsten Jahre erstmal vom Tisch ist.

    Da werden wir mal wieder v*******t während wir daneben stehen.

  2. Falko Says:

    PRS-600, die Touch-Edition wird für den Test herangezogen. Wenn sie ein vernünftiges Format für die Inhalte gewählt haben, mag es gehen.

1 Trackbacks für diesen Beitrag

  1. Fernuni Hagen mit eReader-Testlauf » eBooks » lesen.net Says:

    [...] <via Falko (E-Leseratte)> [...]

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