Das Europäische Parlarment hat am Mittwoch in einer Plenarsitzung über die Zukunft der europäischen Online-Bibliothek Europeana abgestimmt. Die Abgeordneten haben den von Helga Trüpel verfassten Bericht angenommen, laut welchem die Europeana mehr und bessere Inhalte braucht.

Europeana: Bestände sollen bis 2015 verdoppelt werden
Laut diesem Bericht sollen bis 2015 mindestens 15 Millionen digitalisierte Dokumente, sprich Bücher, Karten, Fotos, Gemälde, Audio- und Videodateien, ihren Weg in die Europeana finden. Aktuell umfasst deren Bestand ca. sieben Millionen Dokumente, von denen die meisten aus Frankreich kommen. Deutschland hat bisher 16 Prozent der Inhalte beigesteuert, der Anteil dürfte sich aber mit Fertigstellung der “Deutschen Digitalen Bibliothek” (DDB) im nächsten Jahr erhöhen.
Die EU strebt an, die Europeana zu einer “Hauptreferenz für Bildung und Forschung” zu machen. Die für für das Projekt nötigen Finanzen kommen aus dem Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der EU-Kommission sowie von Mitgliedsstaaten, Kultureinrichtungen und aus der Privatwirtschaft. Bis 2013 sind die Kosten wohl gedeckt, für die darauf folgende Finanzierung der Europeana müssen noch Wege gefunden und Gelder bereitgestellt werden.
<via heise.de>

