Die iMotze, ein Haufen leistungsschwacher Hardware für 500 Steine, soll ab Ende Mai auch hierzulande erhältlich sein. Schön bunt sieht es ja aus, wenn die iMotze aktiviert ist. Eine Studie hat jetzt aber ans Licht gebracht, dass viele iPad-Apps nur mies zu bedienen sind.
Die Norman Nielsen Group hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Konzepte für das iPhone auf der iMotze nur bedingt funktionieren. Man muss dazu sagen, dass die Anzahl der StudienteilnehmerInnen gering war, aber diese hatten hinreichende Erfahrungen mit dem iPhone, waren also schon erprobte Applewürmer. Und damit beginnt das Übel.
Die iMotze ist, auch wenn darauf iPhone OS dümpelt, kein iPhone. Aber viele iMotzen-Apps verwenden trotzdem iPhone-Rezepte, was der Benutzerfreundlichkeit gar nicht gut tut und selbst erfahrene Apfelwürmer verwirrt. die Studie brachte einen Wildwuchs an Oberflächen zu Tage, es gibt keine Konventionen, wie Apps zu bedienen sind. Der Bildschirm kann überall befummelt werden, aber überall fummeln bringt AnwenderInnen nicht weiter. Mal werden angegrabbelte Bilder größer, mal sind sie mit einem Link, mal mit einem Navigationsmenu verknüpft, oft funktioniert garnichts.
Tab Bars werden übersehen, Elemente sind zu klein, um mit fetten Wurstfingern berührt zu werden, es gibt oft keine Suchboxen. Navigationen sind teilweise als Karussel gestaltet, Anwenderinnen müssen auf die Idee kommen, den letzten Eintrag zu berühren, um weitere Punkte zu sehen. Viele Multi-Finger-Gesten, etwa mit drei Fingern zoomen, sind zu komplex, Anwendungen verwenden mehr unterschiedliche Gesten, als sich viele NutzerInnen merken können. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Studie der Norman Nielsen Group zur Benutzer(un)freundlichkeit von iPad-Apps umfasst 93 Seiten und kann kostenlos abgerufen werden. Schlappe Hardware, keine Erweiterungsmöglichkeiten, mieserable Bedienung der iPad-Apps – mit 500 Euro sind masochistische Würmer dabei.
<via pressetext.at>


Mai 14th, 2010 at 12:48
Einfach nur peinlich dieser Beitrag.