Onlinehändler Amazon vergütet seit heute AutorInnen und Verlage, die ihre Texte für 2,99 bis 9,99 USD via Amazon anbieten, besser. Anstelle der bisherigen 35 Prozent können sie jetzt stolze 70 Prozent des Verkaufserlöses auf den Kopp hauen.
Die doch recht ansehnliche Beteiligung gibt es nur, wenn Verlage und AutorInnen ihre Werke im Kindleshop anbieten und die elektronischen Fassungen mindestens 20 Prozent preiswerter als die gedruckten Ausgaben sind. Die Übertragungskosten, aktuell 0,15 USD pro MB, werden allerdings vorher vom Preis des verkauften Dokuments abgezogen. Damit der Einschränkungen noch nicht genug: 70 Prozent bekommen nur diejenigen AutorInnen und Verlage, deren Bücher in den USA vertickt werden. Damit gucken Lokalpoeten erstmal in die Röhre und können hoffen, dass Amazon das Angebot ausweitet.
<via teleread.com>

