Jakob Nielsen, ein dänischer Usablity-Spezialist hat eine Studie zur Lesegeschwindigkeit durchgeführt, in der den LeserInnen gedruckte und elektronische Bücher vorgelegt wurden. Das Ergebnis: Gedruckte Bücher lesen sich schneller.
Nielsens Studie wurde von der Erfahrung initiiert, dass auf Bildschirmen leuchtender Text langsamer gelesen wird. Er wollte untersuchen, wie es sich bezüglich der Lesegeschwindigkeit mit E-Book-Readern verhält und setzte seinen Versuchskaninchen gedruckte Bücher, einen PC-Monitor, einen Amazon Kindle 2 und eine iMotze mit iBook-App vor. Das Ergebnis war überraschend.
So wurde das Buch am schnellsten gelesen, gefolgt von der iMotze, wo die Kaninchen 6,2 Prozent mehr Zeit brauchten. Überraschend schlecht schnitt der Kindle ab, für die hier gelesenen Texte brauchten die Versuchspersonen 10,2 Prozent länger. Die Tester gaben allerdings an, dass die Unterschiede statistisch gesehen nicht signifikant sind, weil die einzelnen Daten stark variierten und die Unterschiede zu gering sind. So können sie auch nicht sagen, mit welchem Gerät schnelleres Lesen möglich ist.
Bei dem Text handelte es sich um eine Kurzgeschichten von Heminway, die in durchschnittlich 17 Minuten und 20 Sekunden gelesen wurden. Nach jeder Leserunde mussten die 32 untersuchten LeserInnen einen Verständnisfragebogen ausfüllen. Sie konnten auch angeben, wie gut ihnen die einzelnen Geräte gefallen haben. Hier wurde bei der iMotze deren Gewicht bemängelt, beim Kindle kam das kontrastarme Display nicht besonders gut weg. Den wenigsten gefiel ein Monitor als Lesegerät. Sodann …
<via useit.com>


Juni 7th, 2011 at 14:19
Was ist ein “iMotze”?
Juni 9th, 2011 at 11:58
eine iMotze ist ein iPad.